Fakt Ist! Man redet viel Unsinn

Es ist prinzipiell lobenswert vom MDR, in einer Sendung der Kontroverse um Wechsel- oder Residenzmodell eine Plattform zu geben, um die Vor- und Nachteile beider Optionen für Trennungseltern auszuleuchten. So hätte es auch in der Sendung am 23. April 2018 laufen können, auch wenn es von vornherein nur darum ging, die Vor- und Nachteile des Wechselmodells zu erörtern. Und selbst hierzu gab es erstaunlich wenig Fakten. Wenn die Sendung auch noch „Fakt Ist!“ heißt, haben die Zuschauerinnen und Zuschauer an sich das Recht, eine ausgewogene und unvoreingenommene Sendung zu sehen zu bekommen. Wer sich entscheidet, ein solches Format im gebührenfinanzierten Qualitätsjournalismus des öffentlich-rechtlichen Fernsehens einzuschalten, hat ja – in naiver Gutgläubigkeit – die Erwartung, dass sich das jenseits des Niveaus werbefinanzierten Privatsendermülls à la „Schwiegertochter gesucht“ bewegt und alle „Lügenpresse“-Rufer auf ihren Montagsdemos Lügen gestraft werden. Leider waren die Macher da wohl anderer Meinung. Sie hätten ihre Sendung lieber „Alternativer Fakt Ist!“ nennen sollen, oder einfach in guter ostdeutscher Tradition „Der schwarze Kanal“. Dessen Moderator nahm es mit den Fakten auch nicht so genau, wenn er den Status quo schönreden wollte.

Advertisements

Erbärmliche Feminismus-Schauspieler im Bundestag

Es ist schon ein erbärmliches Schauspiel. Parteien, wie die Grünen, Die Linke und die SPD gerieren sich immer wieder als die Interessenvertreter der Frauen, und als Vorkämpfer der Gleichberechtigung, sobald so alberne Gedenktage wie der Equal Pay Day mit halbseidenen Zahlen die Diskriminierung von Frauen anprangert. Aber sobald es aber zu einer Trennung kommt, sind …

Wechselmodell als Standard? – Wie utopisch!

Geht es nach der FDP wird das Wechselmodell kommen. In den sozialen Medien wird der Aufstand geprobt. Wäre ich Mirna Funk würde ich das in einem Edition F Interview so beschreiben: "Deswegen bäumen sich ja auch die alleinerziehenden Mütter gerade noch mal auf. Wie ein Tier kurz vorm Tod. Sie spüren sehr wohl, dass die Zeit für sie gekommen ist.“

Kinder und Hundetraining

Ich mache ja gerade Hundetraining mit meinem etwas überdominanten Neufundländer. und musste dabei schon an einige Eltern aus meinem Bekanntenkreis denken. Mir hat meine Hundetrainerin etwas etwas sehr einleuchtendes erklärt, was ich auch sehr passend für den Umgang mit Kindern fand.

Mein Ex der Psycho

Es wurde gerade mal in einem Forum die Frage gestellt, warum heutzutage bei Trennung so wenig auf psychische Störungen geachtet werden. Egal ob die Ex eine diagnostizierte Borderlinerin ist oder der Ex Züge einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung zeigt: Bis die Sachbearbeiter und Richter deswegen Aktiv werden vergeht eine gefühlte Ewigkeit. Warum das so ist kann einige …

Super-Mamas und #Spitzenväter

Die Moral von der Geschicht: Super-Mama wird man nur wenn man die Beziehung zum Vater beendet hat und seine Rolle mitübernimmt. Spitzenvater wird man nur, wenn man die Beziehung zu Mutter aufrecht gehalten hat und ihre Aufgabe mit übernimmt.

Die eigene Verantwortung

Bernard S. Mayer schreibt in seinem Buch ›die Dynamik der Konfliktlösung: Ein Leitfaden für die Praxis‹: »Sie müssen sich entscheiden, ob Sie Ihre Kinder mehr lieben, als Sie Ihren Ex-Partner hassen«. Viele Eltern mögen über diese Formulierung „sich entscheiden“ stolpern. Schließlich werden »Liebe« und »Hass« von ihnen wie Gott gegebene Sakramente behandelt, bei denen es einer Blasphemie gleichkommt, sie kontrollieren zu wollen. Dabei ist die Frage, ob die Trennung der Eltern zum Trauma der Kinder wird, zum großen Teil von dieser Entscheidung abhängig.

13 Wahrheiten über das Wechselmodell

Nachdem der Europarat in seiner Resolution 2079 die europäischen Mitgliedsstaaten aufgefordert hat, für eine paritätische elterliche Sorge (z.B. durch Wechselmodell) die Grundlagen zu schaffen, bekommen die Alleinerziehendenlobby, Juristenverbände und sonstige Trennungskriegsgewinnler kalte Füße und beginnen zu gegen das Wechselmodell zu trommeln. Es wird so getan, als wäre das Anordnen des Wechselmodelles ein Paradoxon. Als würde …

Wenn Mütter ihren Besitzanspruch verlieren

Es muss eine schwere Zeit für Carola Fuchs sein. Das Buch von Frau Fuchs hat bestimmt die eine oder andere alleinerziehungswillige Mutter unter dem Kopfkissen liegen, wenn sie sich nachts in den Schlaf weint, weil Gerichte heute nicht mehr bedingungslos den mütterlichen Definitionen von »Kindeswohl« folgen. Viel geändert hat ihr Buch aber zum Glück nicht …

Andrea Micus: Väter ohne Kinder – Was für Männer nach einer Trennung auf dem Spiel steht (Buchrezension)

Die Nacht der lebenden Texte

Vaeter_ohne_Kinder

Väter ohne Kinder – Was für Männer nach einer Trennung auf dem Spiel steht

Familie // Dieses Buch behandelt das Schicksal und den Schmerz von Vätern, die nach der Trennung von der Mutter ihres Nachwuchses unfreiwillig den Kontakt zu ihren Kindern verloren haben – umgehend oder im Lauf der Zeit. Nun mag manch Leser versucht sein, dies für eine verfehlte Perspektive zu halten; sind doch die Leidtragenden einer Trennung immer und ausnahmslos die Kinder, ihnen habe der Fokus zu gelten.

Ist nicht das Kindeswohl der entscheidende Faktor?

Das stimmt zwar, dennoch muss auch dieser Aspekt bei Trennungsfamilien betrachtet werden, und das geschieht in der breiten Öffentlichkeit viel zu selten. In Jugendämtern und an Familiengerichten trifft man oft noch die Haltung an, entscheidend für das Kindeswohl sei, dass es der Kindsmutter gut gehe. Nur recht und billig, auch dem Befinden des männlichen Elternteils Rechnung zu tragen.

Die Journalistin und Buchautorin Andrea…

Ursprünglichen Post anzeigen 1.865 weitere Wörter

Am 10.11 ist Equal Parenting Day

Sie werden vielleicht sagen „Was? Equal Parenting Day? Nie gehört." Verständlich. Sie müssen sich auch nicht schämen, wenn Sie ihn verpasst haben, denn bislang werden eigentlich nur Equal xxx Days in den Medien zelebriert, die darauf hindeuten, dass Frauen nicht ganz gleich gleichgestellt sind. Die Gender Pay Gap ist so eine „Benachteiligung", die hierfür gerne …