Der Liebster Award – Teil II

Wie schon gesagt, wurde ich auch von Melanie Matzies-Köhler vom Kunterbunter Patchworkfamily-Blog für den Liebster Award nominiert, die sich schwerpunkt mäßig aus der weiblichen sicht an das Phänomen Patchwork-Familie herantastet und viele gute Ratschläge zum Überleben in der Patchfamilie bietet. Wer ist denn nun der „Liebster Award“? Ganz einfach, es ist eine Auszeichnung, welche von einem Blogger zum Nächsten weitergereicht wird. Sie sagt aus: „Hallo, Dein Blog ist klasse, inspiriert mich, ich lese ihn gerne und jetzt möchte ich mehr über Dich erfahren.“ Die Regeln: Wenn du nominiert wirst, bekommst du 11 Fragen gestellt. Dazu schreibst du einen Blogpost und erklärst das Ganze natürlich auch. Du verlinkst denjenigen, der dich nominiert hat in deinem Post. Du überlegst dir selbst 11 Fragen und gibst sie weiter, nämlich an 3 – 6 Blogger, vorzugsweise Neulinge. Diese verlinkst du unter deinem Post und informierst sie persönlich darüber.

1. Bist du eher ein visueller, akustischer oder taktiler Typ?

„Der Liebster Award – Teil II“ weiterlesen

Der Liebster Award – Nominierung Teil I

So, nachdem ich nun gerade zum zweiten Mal zum Liebster Award nominiert wurde, möchte ich jetzt dem männlichen Cliche nicht ganz so sehr entsprechend, dass man Männern alles immer dreimal sagen muss, bevor sie mal aktiv werden. Als erstes wurde ich von Susanne Petermann mit ihrem Stiefmutter-Blog nominiert. Ist schon etwas her, Susanne, aber wie jeder mitbekommen hat, war ich zwischen Februar und letzte Woche etwas zu sehr mit dem Lebensalltäglichkeiten beschäftigt um viel zu schreiben, aber jetzt will ich dem nochmal nachkommen. Sinn und Zweck des Awards ist das Weiterempfehlen von neuen/interessanten Blogs. Jedem nominierten Blogger werden Fragen gestellt und die Möglichkeit gegeben, anschließend ebenfalls Blogs zu nominieren.Hier sind Susannes Fragen und meine Antworten. „Der Liebster Award – Nominierung Teil I“ weiterlesen

Ein Pladoyer für die Quote

Also ich versuche mal die Gründe zusammenzufassen, welche die Anhänger der Frauenquote von einem Kulturumschwung fabulieren lassen:

  • Frauen sind unterrepräsentiert in den Führungspositionen der Wirtschaft
  • Der Grund dafür ist nicht die mangelnde Ausbildung, oder die geschlechtliche Untauglichkeit der Frauen

Die Gründe sind nach Ansicht der Quotenbefürwortern:

  • Jene, die über die Besetzung dieser Positionen zu entscheiden haben, sind in überkommenen Geschlechterklischees verhaftet
  • Frauen glauben hier keine Chance zu haben, weil Ihnen von klein auf an ein Geschlechterklischee aufgedrückt wurde. Sie bewerben sich deshalb schon nicht auf solche Stellen.
  • Die Erfolgslosigkeit der Frauen liegt an den männlichen Strukturen, welche durch mehr Frauen in diesem Bereich verweiblicht werden müssen

Ich Persönlich halte die letzten drei Punkte nicht für wirklich überzeugend und bezweifle, dass Frauen heutzutage noch die ewige Opferrolle nötig hätten, denn wie Meg Whitman es so schön auf den Punkt bringt „Die große Errungenschaft des Feminismus ist, das Frauen in unserer Genration die freie Wahl haben. Wenn sie Babies bekommen wollen können sie Babies bekommen. Wenn sie Karriere machen wollen können Sie Karriere machen“.  „Ein Pladoyer für die Quote“ weiterlesen

Dämlich ist das neue Weiblich

„Alleinerziehend ist das neue Verheiratet“ ist das Motto von Mama Berlin. „Dämlich ist das neue weiblich“ ist da doch die passende Antwort. Nichts dagegen, dass man nach gescheiterter Ehe vielleicht auch mal als AlleinerziehendeR leben muss, abder das ganze deshalb als Livestyle-Event zu hypen ist dann vielleicht doch übertrieben.

So schoss es mir sogleich durch den Kopf als ich auf dem Blog von Mama Berlin landete, die sich in letzter Zeit immer häufiger auf der Facebook-Seite von den Hamburger Vätern durch ihr etwas verquere Weltansichten auf sich aufmerksam machte. Nicht, dass ich da spontan eine genetisch bedingte Intelligenzminderung auf dem X-Chromosom unterstellen wollte, aber auf ihrer Seite prangt der schönes Slogan „Alleinerziehend ist das neue Verheiratet“ und da passte das einfach. „Dämlich ist das neue Weiblich“ weiterlesen

Männer haben es auch nicht leichter

Es ist sicherlich nicht einfach als alleinerziehender Elternteil Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen. Ich weiß das, obwohl ich ein Mann bin. Denn ich gehöre zu den 10% Vätern die alleinerziehend sind.

Es ist sicherlich nicht einfach als alleinerziehender Elternteil Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen. Ich weiß das, obwohl ich ein Mann bin. Denn ich gehöre zu den 10% Vätern die alleinerziehend sind. „Männer haben es auch nicht leichter“ weiterlesen

Mein Coming Out

Okay, nachdem Emma Watson es vor der UN noch einmal so schön auf den Punkt gebracht hat: „Feminismus hat das Ziel die Ungleichbehandlung der Geschlechter zu beenden.“ da muss es einfach rauslassen, auch wenn es vielleicht immer offensichtlich war: Ja ich bin ein Feminist. Ich hoffe, das darf man als Mann. Ich finde es ganz toll, wenn Frauen sich zukünftig ihre Partner nach dem Charakter und der Frage aussuchen, ob er wohl gut mit den Kindern umgehen kann, und nicht mehr danach, ob er auch in der Lage ist den Einkommensverlust zu kompensieren, wenn sie nach der Geburt erst mal zu Hause bleiben will. Ich würde es wirklich bevorzugen wenn Elternzeit gleichberechtigt genommen werden kann, ohne die Familie an den rand des Ruins zu führen, oder satt der guten Papmpers künftig immer das No Name-Produkt aus dem Discounter kaufen zu müssen. Meine Herren, ich spreche da aus Erfahrung, wenn ich sage: „Die Tatsache, dass ich für meine Kinder da bin, ist eine der schönsten Erfahrungen meines Lebens“. „Mein Coming Out“ weiterlesen

Wer sein Kind liebt, der schlägt es nicht

Mir sind Menschen ja immer Suspekt die meinen „eine Ohrfeige hat mir auch nicht geschadet“, denn ich frage mich immer, ob diese Menschen so wenig Phantasie besitzen um sich auszumalen, wie viel schöner ihr Leben verlaufen wäre, wenn sie nicht von jenen Menschen denen sie ein Urvertrauen entgegen bringen sollen, erniedrigt worden wären.

Eine amerikanische Studie von 2010 gibt solchen Menschen ein bisschen Anregung für ihre etwas zu kurz gekommene Phantasie:

Mothers‘ Spanking of 3-Year-Old Children and Subsequent Risk of Children’s Aggressive Behavior

„Wer sein Kind liebt, der schlägt es nicht“ weiterlesen

Feminismus als F.D.P. der Geschlechterpolitik

Es ist schon faszinierend, aber wer hätte gedacht, dass eine ehemalige CDU Familien und Frauen Ministerin (nämlich Kristina Schröder) mal ein wirklicher Trendsetter unter den jungen Frauen sein könnte.

Wir erinnern uns?

Als eine ihrer letzten Amtshandlungen veröffentliche sie ihr Buch „Danke, emanzipiert sind wir selber: Abschied vom Diktat der Rollenbilder„. Und wurde dafür massiv von den Gralshüterinnen der Gleichberechtigungsdebatte angegangen. „Feminismus als F.D.P. der Geschlechterpolitik“ weiterlesen

Grenzdebile Amerikaner

Wenn man regelmäßig Jon Stewart in der Daily Show sieht, mag man ja schon daran zweifeln, dass der IQ des Durchschnittsamerikaner zu mehr als zum Schälen einer Banane reicht (Okay aber den Eindruck könnte man beim Zappen durch deutsche Fernsehprogramme durchaus auch bekommen), aber wenn man so was liest

Aufgemotzte Pick-up-Trucks:
Dreckschleudern gegen „Natur-Nulpen“

http://www.spiegel.de/auto/fahrkultur/rolling-coal-getunte-pick-up-trucks-blasen-abgaswolken-in-die-luft-a-980149.html

frage ich mich schon wie dämlich Menschen eigentlich noch sein können.
Vielleicht sollte die Obama Regierung diesen Idioten einfach verbieten sich mit einer Pistole selber in den Kopf zu schießen. Mit ihrem pubertären Insubordinationszwang, löst sich dieses politische Problem vermutlich dann schnell von selber. Und um es generationsübergreifend und nachhaltig zu gestalten, sollten sie ihnen vorher vielleicht noch verbieten, ihre eigenen Kinder für länger als fünf Minuten an den Rohren Inhalieren zu lassen.
Um mal wieder den netten Herrn Watzlawik zu zitieren:
„Erwachsen sein heißt, das richtig erscheinende zu tun, selbst wenn einem die Eltern dazu geraten hätten.“

Das „Vater-Gen“ wissenschaftlich betrachtet

Wie ich ja schon in „von Mistkerlen und Muttertieren“ geschrieben habe, gibt es keinen grundsätzlichen Unterschied zwischen Müttern und Vätern, was die Erziehungs- und Bindungsfähigkeit zu den Kindern angeht. Wer sich dabei nicht alleine auf meine Erfahrung verlassen will und eine wissenschaftliche Bestätigung dafür möchte: Bitte sehr. Jetzt haben sich Forscher mal mit den Gehirnen von Männern und Frauen die primäre Bezugsperson sind auseinandergesetzt  und sie mit den Gehirnen von Männern die sekundäre Bezugsperson sind verglichen. Mit dem Ergebnis, dass es eher auf die Frage Hauptbezugsperson als auf das Geschlecht ankommt um jenes „Mutter-Gen“ zu triggern bzw. um jene „Mutterstrukturen“ im Gehirn aus zu prägen. Als besonderes Bonbon sind Väter dabei sogar in der Lage, die eher Mütterlichen und die Väterlichen Hirnareale zu aktivieren. Schade dass die Forscher es nicht untersucht haben, wie weit alleinerziehende Mütter ebenfalls diese Flexibilität aufbringen. Wobei ich es auch nicht so dramatisch fände, denn dafür hat ein Kind schließlich zwei Eltern. und ich Persönlich würde mich als alleinerziehender Vater freuen, wenn ich etwas weniger diesen Balanceakt bewerkstelligen müsste. „Das „Vater-Gen“ wissenschaftlich betrachtet“ weiterlesen

Wenn Rechenkönige Elterngeld berechnen

Es ist großartig. die Onlinemedien haben eine Statistik auf den Tisch gelegt bekommen und ohne viel nachzudenken wird eine Schlagzeile daraus generiert, die den Eindruck erweckt: Die armen Frauen werden mal wieder benachteiligt.

Väter bekommen 440 Euro mehr Elterngeld

Immer mehr Väter entscheiden sich, für den Nachwuchs in Elternzeit zu gehen. Dabei profitieren sie deutlich mehr von staatlichen Zuschüssen als Mütter.

titelt zum Beispiel die Zeit (http://www.zeit.de/gesellschaft/2014-06/elterngeld-vater-mutter-erziehung), ohne sich offensichtlich zu fragen welche Bedeutung „profitieren sie deutlich mehr “ wirklich hat.

Unglaublich was da für Rechenkönige am Werk sind. „Wenn Rechenkönige Elterngeld berechnen“ weiterlesen

Verliebt euch nicht zu sehr

Ich weiß. Das wird jetzt wieder voll unromantisch und zu Hause bekomme ich dafür wieder schimpfe, aber leider ist es wahr, und dann muss man auch mal mit schimpfen leben, denn natürlich muss man als Mann bei der alten Hamlet-Frage

„Obs edler im Gemüt, die Pfeil und Schleudern Des wütenden Geschicks erdulden oder, Sich waffnend gegen eine See von Plagen.“

Türchen zwei wählen, wenn es die Wahrheit denn erfordert. „Verliebt euch nicht zu sehr“ weiterlesen

Kreative Kinder

Es ist ja manchmal echt nicht leicht als alleinerziehender Vater.

Oft kommt die Frage hoch, mach ich da alles richtig.

Sollte ich vielleicht auch bei meinem eher unmotivierten Sohn darauf drängen, dass er regelmäßig seine Hausaufgaben macht? Gut ich habe das bis zur 10. Klasse gemacht egal wie schwer es mir persönlich fiel [Kindernichtlesen] denn Ich habe selber auch nie Hausaufgaben gemacht [/Kindernichtlesen]. aber irgendwann muss man dann vielleicht auch als Eltern auch mal darauf Vertrauen, dass man den Kindern genügend Verantwortungsbewusstsein mit auf den Weg gegeben hat, das sie selber ihren Weg finden und wissen wie viel Aufwand sie rein stecken müssen um zu schaffen, was ihnen wichtig ist.

„Kreative Kinder“ weiterlesen