6 Gründe, warum sich Väter weniger für ihre Kinder engagieren als sie wollen

Spiegel Online hat gerade einen Kommentar veröffentlicht, der Männer aufforderte, sich ihrer Rolle als Väter mutiger zu stellen:

„Immer wieder beklagen Männer, sie hätten nicht genug Zeit für ihre Kinder – aber nach wie vor arbeitet nur ein Bruchteil in Teilzeit. Väter müssen mutiger werden.”

Bereits Anfang der 2000er-Jahre habe ich einen Artikel in einer Ausgabe der „Psychologie Heute“ gelesen, dessen Autor feststellte, dass sich Männer vor der Geburt vornehmen, mehr für ihre Kinder da sein zu wollen, als sie es nach der Geburt wirklich sind. Als Vater stimme ich der Aussage des Spiegel-Artikels zwar prinzipiell zu, leider habe ich über die Jahren mehr als genug Väter und ihre Erfahrungen kennengelernt, sodass ich feststellen muss: Mit „mehr Mut“ ist es leider nicht getan. Weshalb reicht Mut allein nicht aus? Die meisten Väter sind doch keine Idioten, die sich einfach nicht um ihre Kinder kümmern wollen (Ausnahmen bestätigen die Regel)?! Hier sechs Gründe, die fürsorgewillige Väter ausbremsen: „6 Gründe, warum sich Väter weniger für ihre Kinder engagieren als sie wollen“ weiterlesen

Von Mistkerlen und Muttertieren

Irgendwie scheint es sich langsam wirklich überall herumgesprochen zu haben, dass es Kindern und der Geburtenrate nicht gut tut, einseitig ein Geschlecht in Gesetzen und Rechtsprechung zu bevorteilen. Nachdem in den Tagen um den Vatertag dieses Jahr – wie schon erwähnt – erstaunlich viel Sendezeit der männlichen Gleichberechtigung in Erziehungsfragen zur Verfügung gestellt wurde, wird sich auch in den Printmedien ausgiebig dem Thema sexuelle Diskriminierung von Vätern gewidmet. Selbst die taz, welche das Thema „Gleichberechtigung“ in der Vergangenheit eher über „weibliche Benachteiligung am Arbeitsmarkt“ definierte und entdeckt plötzlich auch die männliche Diskriminierung im Familienrecht („Derjenige, der die Kinder kürzere Zeit betreut, und sei es nur ein Tag weniger, zahlt trotzdem den vollen Unterhalt.“). Männer werden langsam als erziehender Elternteil gesellschaftsfähig. zu mindestens bei einem Großteil der Medienlandschaft „Von Mistkerlen und Muttertieren“ weiterlesen