Wenn Mütter ihren Besitzanspruch verlieren

Es muss eine schwere Zeit für Carola Fuchs sein.

Das Buch von Frau Fuchs hat bestimmt die eine oder andere alleinerziehungswillige Mutter unter dem Kopfkissen liegen, wenn sie sich nachts in den Schlaf weint, weil Gerichte heute nicht mehr bedingungslos den mütterlichen Definitionen von »Kindeswohl« folgen.

Viel geändert hat ihr Buch aber zum Glück nicht an der Tatsache, dass Gerichte inzwischen Vätern häufiger eine größere Rolle zusprechen.

Erst bekommen unverheiratete Väter seit dem EuGH-Urteil von 2010 auch gegen den Willen der Mutter das Sorgerecht zugesprochen.

Dann kommen Gerichte auf die Idee, dass mütterliche Kommunikationsverweigerung nicht ausreicht, einen gleichberechtigten Umgang zu verwehren „Wenn Mütter ihren Besitzanspruch verlieren“ weiterlesen

Danielle Gebur: Erziehung im Wechselmodell – Frau P und ihre Ansichten zum Elterndasein

Gastbeitrag von Volker Schönenberger, freiberuflicher Texter und Journalist (auch Unternehmenskommunikation), der bei „Die Nacht der lebenden Texte“ selbst als Blogger aktiv ist.Wechselmodell-Gebur-Lutz

Vor einiger Zeit hat Danielle Gebur von der Familienhilfe Potsdam ihre Bachelor-Arbeit unter dem Titel „Erziehung im Wechselmodell – Trennungskinder und gelungene Erziehungspartnerschaft“ in Buchform veröffentlicht. Dieses Buch habe ich in meinem eigenen Blog „Die Nacht der lebenden Texte“ ausführlich vorgestellt. Es enthält im Anhang Niederschriften von Interviews, die die Autorin zur Erstellung ihrer Arbeit geführt hat. Auf eines dieser Interviews will ich separat eingehen: Frau P, die das Wechselmodell von allen Befragten am negativsten dargestellt hat. Ich bitte schon jetzt um Nachsicht, wenn ich in der Folge deutliche Worte finde – oder wenn sie mir fehlen. „Danielle Gebur: Erziehung im Wechselmodell – Frau P und ihre Ansichten zum Elterndasein“ weiterlesen

Das Doppelresidenzmodell – Ein Weg zur Gleichberechtigung

In Deutschland wird es immernoch stiefmütterlich behandelt.

Deutsche Jugendämter und Familienrichter halten es immernoch für Kindeswohlabträglich.

Das Wechsel- oder Doppelresidenzmodell, welches im Grunde genommen die beste Basis für Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen, bzw. Vätern und Müttern bietet.

Als ich Ende 2005 damit anfangen wollte durfte ich mir noch Binsenweisheiten wie „Ein Kind braucht EIN Zuhause“ aushören. „Das Doppelresidenzmodell – Ein Weg zur Gleichberechtigung“ weiterlesen